Kancolle – Kantai Collection – Debut der Japanischen Geschichte

Habt ihr euch eigentlich auch schon immer gefragt, was es mit diesen “Schiffsmädchen” überhaupt auf sich hat? Nicht viele Anime- oder Manga-Helden erlangen einen so dermaßen Bekanntheitsgrad. In der Regel stützt sich die Steigerung der Beliebtheit oft auf Mangas oder Animes. Im Falle von Kancolle ist dies aber ein wenig anders. Denn nicht nur hat Kancolle ein völlig neuen eigenen Genre-Stil populär gemacht – Es war keineswegs ein Anime oder Manga – sondern ein F2P-Browserspiel. Dazu noch ein ganz spezielles. Mit der Reinkarnation von Schlachtschiffen aus dem 2. Weltkrieg, in Form von Mädchen unterschiedlichen Alters, zeigt uns das Spiel nicht nur einige Querverweise und Insiderwissen aus dem echten Pazifik-krieg, sondern prägt es auch diverse Internet-Memes.

Kaum ein anderes Spiel nimmt es mit der Historischen Präzision so genau. Wobei das Spiel auf den ersten Blick ziemlich kurios erscheint. Dass es sich hierbei vorrangig um weibliche Protagonisten handelt, dürfte eigentlich kaum verwundern. Die japanischen Schiffe wurden alle nach Frauennamen benannt. Namen wie “Nagato”, “Yuudachi”, “Fubuki” oder “Kasumi” sind hier ganz normal, wie auch im heutigen Japan, als Mädchennamen vorzufinden. Eine Ideale Basis, um daraus also etwas zu kreieren.

Die Anfänge von Kantai Collection

Doch halt, gehen wir nochmal zurück. Das Spiel “Kantai Collection”, japanisch für Kantai Korekushon, was soviel wie “Flottensammlung” bedeutet, wurde im April 2013 in Zusammenarbeit mit Kadokawa Games unter der Leitung von Kensuke Tanaka veröffentlicht. Das Spiel erschien auf dmm.com, welche eigentlich für die Veröffentlichung von R18-Spielen bekannt waren. Kadokawa veröffentlicht ursprünglich Mangas und Novels. Seit Ende 2013 konzentrierte sich das Kadokawa-Unternehmen – mittlerweile Kadokawa Corporation – jedoch auch auf den Multimedia-Bereich. So entstand “Kadokawa Games” und “Kadokawa Movies”. Einen noch passenderen Zeitpunkt für Kantai Collection konnte es nicht geben und erhielt dadurch den nötigen “Schubs”.

Für die Komposition der Musik, waren Hiroshi Usami, Kaori Ōkoshi und Michio Okamiya ausschlaggebend. Final-Fantasy Fans werden einen der drei Namen sicherlich erkannt haben. Michio Okamiya war beispielsweise in Final Fantasy X involviert, den seinen Weg zu der Zeit schließlich zu Kantai Collection geführt hat. Kensuke Tanaka wird als Entwickler des Spieles später noch öfters Erwähnt, besonders bei der ersten Animierung der Serie und auch dessen Fortsetzung als Film.

Kancolle kantai collection

Das Spielprinzip ist denkbar einfach und alles andere als kompliziert. Man wählt sich sein Starterschiff aus. Schließlich beschließt man sich, auf der Weltkarte diverse Punkte anzugreifen. Es gilt die Gegner – die sogenannte “Abyssal-Flotte”, bestehend aus finsteren Kreaturen zu besiegen. Nach dem Kampf winkt die Belohnung. Entweder ein neues Schiffsmädchen oder die nächste Mission begehbar zu machen. Die Mädchen verbrauchen allerdings auch Ressourcen, so müssen diese immer betankt und mit Munition versorgt werden. Wichtig ist auch die Wahl der passenden Ausrüstung – möchte man sein Schiff auf eine spezielle Form von Kämpfen ausrüsten? Gegen U-Boote, für Nachtkämpfe oder auch Luftabwehr? Welche Schiffe sind für welchen Einsatzzweck besonders gut? Auch gilt es, das eigene Schiffsmädchen zu leveln, um sie “umzubauen” (upgrade). Einige können zwei, wenige sogar auch drei mal umgebaut werden, wobei der dritte Umbau meist eine Änderung der Spezialisierung oder Klasse ist.

kancolle cv shoukakoDie Besonderheit dieses Spiels ist auch die Sprachausgabe. Jedes der Mädchen hat ihren eigenen echten Seiyuu und Persönlichkeit. Doch wie sehen eigentlich die Mädchen aus? Eigentlich wie eben ganz normale Personen – mit dem kleinen Unterschied, dass sie Bebauungen von (ihren) Schiffen auf dem Rücken tragen und zu der Zeit ihre Bewaffnungen mit sich schleppen – entweder auf dem Rücken (schwere größere Schlachtschiffe) oder als Handbewaffnung (kleinere Schiffe).

Bei U-Booten werden die Mädchen in ihrer Schwimmuniform dargestellt – während Flugzeugträger mit Pfeil & Bogen ausgerüstet sind und aus ihren Pfeilen ein Geschwader von Flugzeugen entsteht (nach dem Anime). Das Alter der Mädchen wird Kategorisch je nach ihrer Klasse unterteilt. Die leichten Zerstörer repräsentieren die jungen Mädchen, während Schlachtschiffe, schwere Kreuzer und Flugzeuträger die älteren Mädchen darstellen.

Kancolle Kantai Kongou

Ungefähr zur gleichen Zeit, mit der Veröffentlichung des Spiels, wurde das erste Volume des gleichnamigen Titels mit dem Untertitel Fubuki, Ganbarimasu! veröffentlicht. Es war eigentlich kein Manga in dem Sinne, sondern ein Yonkoma. Ein Yonkoma besteht meistens aus 4 Bildern, welche eine in sich abgeschlossene Geschichte darstellen. Genauer: Eine Kurzgeschichte aus 4 Bildern (Wiki-Eintrag)! Diese wurde Online zur Verfügung gestellt. Storytechnisch war sie eigentlich zunächst relativ simpel gehalten: In einer Schule lernten die Mädchen diverse Strategien kennen.

Die Popularität um Kantai Collection reisst jedoch nicht ab. Im Gegenteil: Nach und nach wurden weitere diverse Werke zu Kantai Collection veröffentlicht. Nur wenig später als Comic, als Light Novel – erhältlich darunter auch über Famitsu. Zugleich stieg auch die Popularität rund um das Spiel und so langsam bekamen auch die Leute außerhalb Japans die steigende Popularität der sogenannten “Shipgirls” mit. Durch Kantai Collection wurde schließlich auch Aoki Hagane no Arpeggio bekannt, von dem auch hierzulande seitens KSM “Ars Nova” veröffentlicht wurde. Im Laufe der Zeit kamen schließlich nach etlichen kleineren Werken – inzwischen echten Mangas – auch Videospiele hinzu. Erst kürzlich wurde für Videospiel-Hallen in Japan auch ein “Kancolle Arcade” zur Verfügung gestellt, in dem die “Shipgirls” erstmalig in 3D zu sehen sind und sich ähnlich wie ihr “Original-Spiel” verhält.

Dieses Prinzip, dass die Mädchen sich mit speziellen typisch-aussehenden Bauteilen “ihrer” Schiffe aufrüsten und damit zur Schlacht ziehen ist eigentlich etwas spezielles und was ganz anderes. Zwar gibt es durchaus schon einige Animes und Werke wie etwa auch Saishuu Heiki Kanojo oder Gunslinger Girl, doch die Grundidee wie aus Kantai Collection war doch nochmal einzigartig, nicht aber so ganz neu. Der Manga Strike Witches von Kadokawa Shoten (Teilbereich von Kadokawa Corp.) von 2005 ist ähnlich, aber keinesfalls gleichzusetzen mit dem Prinzip. Allerdings folgten zahlreiche Spiele diesem Format, historische Kriegsgeräte als Mädchen darzustellen wie es beispielsweise in Panzer Waltz der Fall war, dessen Review von uns hier veröffentlicht wurde.

Derweil existieren zahlreiche Merchandise-Artikel und auch heute noch, werden regelmäßig von der Good Smile Company Nendoroids zu den verschiedenen Mädchen veröffentlicht. Kancolle ist in Japan ein Begriff – hierzulande allerdings kennt man das Ausmaß der Popularität nur bedingt. Ein Spiel über japanischen Schlachtschiffe und Synchronisierung von echten und zum Teil bekannten Seiyuus. Was möchte man da also mehr? In der Tat ist das nicht alles. Denn was das Spiel des Weiteren noch ausmacht, ist die historische Präzision – verpackt, verniedlicht, auf diverse Art und Weise – oder in doppeldeutigen Aussagen. Der größte Pluspunkt erhielt das Spiel gerade durch diese kuriose Darbietung im Design. Was ist cooler, als ein Pfeil abzuschießen der sich kurzerhand in einen Geschwader Torpedo-Flugzeugen verwandelt?

Kancolle Kantai Collection – ein wenig Insiderwissen

Neben den süßen Schiffsmädchen, den süßen Fairys (kleine Helferchen auf Icons, die überall zu sehen sind und ihr Unwesen treiben) und der passenden Seiyuu, glänzt das Spiel allerdings nochmal in ganz anderer Hinsicht. Konkret geht es hierbei um die Geschichte der einzelnen Mädchen und der einzelnen Missionen. So sind viele der Missionen aus dem Spiel, an echte Operationen aus dem zweiten Weltkrieg bzw. dem Pazifikkrieg angelehnt. Allerdings ist das auch nicht ganz alles. Je nach Situation können die Mädchen einige Andeutungen von sich geben, die doppeldeutig erscheinen.

Werden bestimmte Mädchen zerstört bzw. versenkt (und im Spiel somit “verloren”), geben diese bestimmte Kommentare ab, die auf diverse Referenzen aus der tatsächlichen Pazifikschlacht gezogen werden können. Bei der Versenkung einiger Mädchen kommen Aussagen, die auf bestimmte historische Gegebenheiten hindeuten. Beispielsweise sind die letzten Worte des Schiffes Yahagi dass sie schlussendlich wieder “ihre” Freundinnen Yamato, das Vorzeige-Schiff und Yukikaze “endlich” wieder treffen wird. Tatsächlich waren Yahagi gemeinsam mit Yamato und weiteren Schiffen auf einer Eskort-Operation, die allerdings durch die gegnerische US-Luftwaffe zerstört wurden. Auch das Schiff Isokaze, das versuchte die Besatzung der anderen Schiffe zu retten wurde durch den fortgesetzten Beschuss von US-Flugzeugen ebenfalls versunken. Sinkt sie im Spiel, sind ihre letzte Worte an Isokaze gerichtet mit dem Erfüllung ihres letzten Wunsches. Tatsächlich war Isokaze auch das Schiff, welches diesen Angriff überlebte.

In der Tat war das nun ein wenig trocken, doch möchte man sich damit genauer beschäftigen kommt man auf eine Vielzahl an verschiedenen Andeutungen – dabei müssen die Schiffe (im Spiel) auch nicht unbedingt versenkt werden. Im Spiel gibt es den sogenannten “Tages-” und “Nachtkampf”. Schafft man es nicht, innerhalb eines Durchganges die Gegner zu eliminieren, hat man die Möglichkeit den Kampf fortzusetzen und es beginnt ein Nachtkampf. Besitzt man nun eine Yamashiro in seiner Flotte, und es beginnt ein Nachtkampf – so äußert sie sich mit Bedenken ihres bevorstehenden Kampfes. Referenz: Sie wurde bei einer Nachtoperation durch einen überwältigenden Angriff versenkt. Ein sehr schönes Detail auf die die Entwickler sehr viel Wert gelegt haben und Fans bzw. Hobby-Historiker sofort auf die eine oder andere Referenz schließen können und auf ihre Kosten kommen.

Solche Referenzen gibt es allerdings auch im Anime. Einige davon mehr offensichtlich, andere davon mehr als “Insider-Wissen” getarnt, von dem eigentlich nur japanische Fans des Spiels etwas merken – und die Referenzen gleichermaßen – sowohl aus dem Spiel, als auch aus der Geschichte stammen könnte.

Kancolle Anime

Kancolle – nicht nur süß, sondern auch Anti-Amerikanisch?

Leider ist in der schönen Welt mit zahlreichen Referenzen von Kancolle nicht alles ganz sauber wie man es erwarten könnte. In der Tat wurde gerade durch diese Tatsache mehrere Kritiken laut, die allesamt nicht gerade abwegig erscheinen. Wenige ließen verlauten, dass durch das Spiel die japanische Marine auf eine spezielle Art und Weise glorifiziert werde, wobei diese Kritiken meist aus einer politischen Richtung kommen. Wenngleich die Kritik zurückgewiesen wurde, gab es so einen ähnlichen Ansturm bereits 1970, als erstmalig die Anime-Serie “Space Battleship Yamato” veröffentlicht wurde. “Viel Wirbel um Nichts” könnte man also sagen, um das zu relativieren.

Eine viel interessantere Kritik jedoch, kam von einem journalistischen Ecke, als dem Spiel ein gewisser Grad Geschichtsrevisionismus vorgeworfen wurde. Konkret geht es hierbei um die Schlacht von Midway, in welcher die japanische Marine als “Sieger” hervorgehoben werden soll (gerade weil auch viele Missionen an echte Operationen angelehnt wurden). Wie es Allgemein bekannt ist, war die Schlacht um die Midway-Insel der Wendepunkt der Pazifik-schlacht zwischen der US-Marine und Japan.

Doch könnte man meinen, dass es lediglich dem Spiel auf eine gewisse Art und Weise besonders schmeichelt und eigentlich gar nicht so schlimm wäre. Wären da nicht weitere Details, die eine bestimmte Theorie nicht weiter unterstreichen. Es geht hierbei um die Abyssal-Flotte an sich. Die Gegner der kleinen fluffigen Mädchen aus dem Spiel und Anime. Wie schon zu beginn erwähnt bestehen diese aus finsteren Kreaturen und Wal-artigen Monstern. Lediglich die größeren Schiffe werden durch ein finster-gezeichnetes Abyssal-Mädchen dargestellt, die ziemlich inhaltslos schauen und kalt dargestellt werden.

Um das ganze nochmal ein wenig zu verdeutlichen, damit ihr auch von selbst möglichst darauf kommt sind die Kaliber-Angaben der Bewaffnungen. Während diese bei den Mädchen mit “cm” angegeben ist – ist das Kaliber bei der Abyssal-Flotte mit “inch” angegeben. Bekanntermaßen findet diese Größeneinheit im englisch-sprachigen Raum Verwendung. Hartnäckig bleibt also das Gerücht in unzähligen Foren und Kommentaren, dass die sogenannte Abyssal-Flotte die Alliierten Schiffe – oder konkreter, die US-Amerikanischen Schiffe darstellen sollen. Dafür sprechen einfach viel zu viele mögliche Theorien, die nicht unlogisch klingen.

Doch in anderer Hinsicht gibt es natürlich auch Gegenstimmen bzw. Gegentheorien. So gibt es in der Abyssal-Flotte auch Schiffstypen, die es in der US-Amerikanischen Flotte zu der Zeit (und darüber hinaus) nicht gab – wie etwa der sogenannte “Torpedo-Kreuzer”. Diese besondere Schiffsklasse gab es nur bei der japanischen Marine, keinesfalls aber in der US-Flotte.

Eine weitere Gegenstimme ist, dass die Entwickler von Kancolle seit neuestem auch die einen oder anderen “Ausländischen Schiffe” implementiert haben – wie etwa das US-Schlachtschiff Iowa und einen US-Flugzeugträger mit dem dazugehörigen US-Flugzeug – einige Italienische Klassen – ein französischer Kreuzer mit einem Träger für Wasserflugzeuge oder selbstverständlich das populärste (deutsche) Schlachtschiff Bismarck (neben anderen deutschen Schiffen wie etwa Prinz Eugen).

Außerdem gibt es auch in der Abyssal-Flotte das eine oder andere Mädchen, welches keinesfalls furchtbar und düster gestaltet wurde.

Film und die 2. Staffel von Kancolle

Kurz anschneiden möchten wir den Film, der auch erst kürzlich erschienen ist. Hierbei beschäftigt sich dieser näher mit der Abyssal-Flotte und gibt einen ziemlich interessanten Plot-Twist um die komplette Geschichte von Kancolle. Leider hat KSM den Film bislang noch nicht synchronisiert und veröffentlicht und es ist leider auch bislang nichts dazu bekannt.

Seitens der Macher von Kancolle wurde auf Twitter in einem Tweet ebenso eine zweite Staffel angekündigt, allerdings lässt sie bislang noch auf sich warten.

Kancolle – Kantai Collection nur in Japan, jedoch…

Das Spiel Kancolle auf dmm.com kann leider nur in der japanischen Sprachausgabe und Texten sowie mit Wohnsitz in Japan gespielt werden. Allerdings dürfte es Dutzende Spieler nicht wirklich davon abhalten, das Spiel trotzdem zu spielen. Mit einem Aufwand von gerade mal wenigen Sekunden (Stand: Februar 2018) kann man auch mit deutschem Wohnsitz das Spiel spielen und mindestens die Quest-aufgaben übersetzt darstellen. Das könnte sogar bereits ausreichen. Denn das Spiel besitzt keinerlei Story und die Icons sind zum Teil sogar auch auf Englisch dargestellt. Die wenigen Icons, die auf japanisch angezeigt werden, kann man sich relativ schnell merken.

Nichtsdestotrotz wünschen sich viele Fans eine Offizielle Veröffentlichung des beliebten Browser-Spiels. Bislang wurde das natürlich nie realisiert und verübeln kann man den Entwickler das nicht wirklich. Das Spiel spielt hauptsächlich in japanischen Gewässern. Ein “Westliches Kancolle” mit US- oder Deutschen Schiffen wäre ein interessanter Gedanke – aber leider ein Wunschdenken.

Kancolle-Klon erscheint für den Westen – mit mehr Nationen

Kein Problem, dachte sich ein ganz spezieller Entwickler. Wenn Kancolle nicht zu uns kommt, dann kreieren wir unser eigenes Kancolle! Was sich nun ein wenig bescheuert anhört, wurde in der Tat umgesetzt. Der Entwickler Black Chicken Studios finanzierte über Kickstarter das Spiel Victory Belles und entwarf dutzende neue Schiffsmädchen von unterschiedlichen Nationen, sei es nun der Sowjetunion, Großbritannien, Italien und – was bei Kriegsschiffen keinesfalls fehlen darf – auch Deutschland.

Victory Belles Kancolle

Diese wird bald für den Browser und iOS erscheinen. Die Kampagne war erfolgreich und durfte schon sehr bald veröffentlicht werden. Wie es sich ähnlich bei Kancolle gehört, natürlich auch mit der passenden Synchronisation in der jeweiligen Sprache, die bereits jetzt einen guten Eindruck macht.

Inwiefern es aber mit Kancolle tatsächlich mithalten kann – und wie Detailgetreu das Spiel sein wird, können wir allerdings noch nicht sagen. Schade ist vielleicht auch, dass die kleinen süßen Fairys fehlen. Design-technisch wirken die Charaktere auch etwas mehr Comicartig – als beim Original.

Die ersten Ingame-Szenen werden ebenso bereits gezeigt – und das Spielfeld wirkt dadurch ziemlich füllig, während es im Original aufgeräumter wirkt. Dafür stehen in Victory Belles wesentlich mehr Details zur Verfügung. Anders als in Kancolle werden die Kämpfe in Voctory Belles Vertikal ausgetragen. Die Animationen wirken modern, allerdings etwas langsam. Wobei gesagt werden muss, dass es natürlich nur Alpha-Szenen sind und in der finalen Fassung auch komplett anders aussehen kann!

Wie das ganze also letzten Endes aussehen wird, können wir zwar noch nicht sagen – wir werden aber die ersten sein, die die Version testen werden!


Kancolle Kantai Collection – Limited Edition (Bluray)

Kancolle Anime Volume 1 LE

Das erste Volume von Kancolle Kantai Collection wurde als Limited Edition von KSM Anime veröffentlicht. Im LE ist folgendes enthalten:

  • Sammelschuber
  • Booklet
  • Sammelkarten

Mit dem Kauf unterstützt ihr auch unsere Seite!

 Auf nach Amazon (Ref-Link)!

 


 

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[…] Die Diskussion klingte jedoch relativ schnell wieder ab. Eine ähnliche folgte schließlich bei der steigenden Popularität des Spiels “Kancolle – Kantai Collection”, welches die Thematik von japanischen Marineschiffen aus dem 2. Weltkrieg nochmals aufgriff (hier lesen). […]

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[…] “Schiffsmädchen”, die nach den Schiffen aus dem zweiten Weltkrieg benannt wurden. Hier kannst du mehr darüber lesen. Sasebo war eines der wichtigsten Marine-Werfte der Kaiserlichen […]

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[…] Technisch gesehen unterscheidet sich das Charakterdesign nur kaum von den Charakteren aus Kancolle. Das Spiel ist im Asiatischen Raum beliebt, und durch das Shooter-Genre lässt es sich […]